Altersbedingte Komplikationen mit der Potenz stellen ein weitaus größeres Problem dar, als man zunächst annehmen mag. Entgegen der Annahmen ist schließlich die Rolle von Sex im höheren Alter für viele nicht zu vernachlässigen. Doch Erektionsprobleme nehmen mit fortschreitendem Alter stark zu – und das aus unterschiedlichen Gründen. Doch wie sieht dies im Detail aus und auf welche Veränderungen muss man sich als reiferer Mann gefasst machen? Wie lernt man, damit als Mann umzugehen und welche Möglichkeiten zur Prävention gibt es?

Erektionsstörungen im Alter – Eine stetiges Nachlassen der Potenz

Bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnen sich bei einem kleinen Teil von Männern Erektionsstörungen bemerkbar zu machen und im Allgemeinen kann man sich ab dem 40. Lebensjahr langsam aber sicher darauf gefasst machen, zumindest wenn man der Statistik Glauben schenken mag. Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass bei jüngeren Männern in der Regel spezifische gesundheitliche oder psychische Probleme die Ursache für Erektionsstörungen sind, während die Potenz im Alter aus anderen Gründen nachlässt. Im hohen Alter, also um die 70 herum, haben bereits weit über 50% aller Männer mit regelmäßigen Potenzproblemen zu kämpfen und ein Teil von ihnen leidet bereits an absoluter Impotenz, also an der absoluten Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen. Eine Begründung hierfür kann die Reduktion des Hormons Testosteron darstellen. Aber auch die Veränderung des Stoffwechsels und des Gewebes an sich tragen ihren Teil dazu bei.

Doch mit dem Nachlassen der Potenz ergeben sich für Männer auch völlig andere Probleme. Sex ist in einer Partnerschaft essenziell und Impotenz wirkt sich nicht nur negativ auf den Mann, sondern auch auf die Beziehung und seine Partnerin aus. Viele Partnerschaften leiden zudem nicht alleine an den Potenzproblemen des Mannes selbst, sondern auch an den emotionalen Auswirkungen, die Impotenz auf die Interaktion zwischen beiden Partnern hat. Viele Männer fangen an, sich zurückzuziehen und meiden den Kontakt mit ihrem Partner, um nicht „wieder zu versagen“.

Wie kann ich Potenzproblemen am besten vorbeugen?

Wenn man von seinem Arzt ein Potenzmittel verschrieben bekommt, kann man sich natürlich Potenzpillen wie Viagra und Co zu Hilfe nehmen, um Erektionsstörungen zu bekämpfen. Doch dies ist erst notwendig, wenn es schon dazu gekommen ist. Mit Vorbeugung ist man über längere Sicht gesehen besser und günstiger beraten.

Wenn es um körperliche Probleme geht, dann sind es die üblichen Verdächtigen, die hier ihren negativen Einfluss haben.

  • Bluthochdruck
  • Übergewicht und schlechte Ernährung
  • Alkohol und Zigaretten
  • Mangelnde Bewegung

Sie alle tragen dazu bei, dass der Körper anfängt, Schwierigkeiten zu haben eine Erektion aufrechterhalten zu können. Vorbeugen kann man hier mit der richtigen Ernährung und regelmäßigem Sport, um körperlich in Schuss zu bleiben und ein gesundes Gewicht beibehalten zu können. Alkohol fördert zwar die Lust nach Sex, hat aber gesundheitlich gesehen einen gegenteiligen Effekt. Zigaretten schädigen die Gefäße, wodurch die Durchblutung beeinträchtigt wird. In vielen Fällen existiert bereits eine Erkrankung, die sich als Folge oder negative Nebenerscheinung in Form von Impotenz bemerkbar macht.

In der heutigen Zeit wird das Problem der Impotenz gerne unter den Tisch gekehrt. Kaum jemand spricht mit anderen Menschen über seine Schwierigkeiten im Bett, selbst mit dem eigenen Partner nicht. In Beziehungen wird dieses Thema oftmals überhaupt nicht angesprochen und totgeschwiegen. So wenig darüber gesprochen wird, so klar zeigt sich jedoch in der Statistik, dass fast die Hälfte aller Männer ab 40 bis 70 an Potenzproblemen leidet.

Es ist also von umso größerer Bedeutung, dass Männer sich mit diesem Thema beschäftigen und versuchen dagegen vorzubeugen, denn Potenzprobleme sind keinesfalls ein Dauerzustand, gegen den man machtlos ist. Es bieten sich genügend Möglichkeiten an, um etwas gegen seine Impotenz zu unternehmen. Besser heute, als morgen!