Erektile Dysfunktion ist kein Phänomen, von dem nur ältere Männer betroffen sind. Ganz im Gegenteil, das Problem tritt in allen Altersgruppen auf und kommt oft unerwartet. Doch wenn es im Bett nicht mehr klappt, gibt es eine Lösung. Wichtig ist, dass Männer diese so rasch wie möglich suchen. Dann kann man erektile Dysfunktion rasch und effektiv behandeln. Mehr über die Hintergründe und die Behandlungsmöglichkeiten erfahren Leser im weiteren Verlauf unseres Artikels.

Erektile Dysfunktion bei älteren Männern

Bei älteren Männern ist es meist der Körper, der erektile Dysfunktion hervorruft. Zu den häufigsten Ursachen zählen Krankheiten, Verletzungen und die Einwirkung von Drogen. Auch aufgrund von Nebenwirkungen, die manche Medikamente verursachen, kann es zu erektiler Dysfunktion kommen. Einer der Hauptgrüne liegt in einer Verletzung der Nervenstränge, die zum Penis führen. Dabei wird der Blutfluss in den Genitalien vermindert und es kommt zu keiner befriedigenden Erektion mehr. Genau das tritt in fortgeschrittenem Alter besonders häufig auf. Nur 10 Prozent der 40-jährigen Männer sind betroffen, bei den 65-Jährigen sind es schon rund 25 Prozent. Erektile Dysfunktion ist jedoch nicht gezwungenermaßen mit dem Alter verbunden.  

Erektile Dysfunktion bei jungen Männern

Wer glaubt, in jungen Jahren vor erektiler Dysfunktion gefeit zu sein, der irrt. Denn vor allem ein ungesunder Lebenswandel führt zu sogenannten Zivilisationskrankheiten. Diabetes, Bluthochdruck sowie Herz- und Gefäßerkrankungen können schon in jungen Jahren Erektionsstörungen bedingen. Diese Problem betrifft als sowohl Alt aus auch Jung. Egal ob man erst 20 Jahre, in der Blüte seines Lebens mit 40 steht oder mit 60 bald schon in Rente geht, Erektionsstörungen sind für jeden ein Thema.

Körperliche Ursachen als Auslöser

Wie bereits erwähnt kommt es bei Männern mit Vorerkrankungen auch häufiger zu Erektionsstörungen. Ungefähr 70 Prozent aller Fälle an erektiler Dysfunktion sind auf chronischen Alkoholismus, Nierenstörungen, Multiple Sklerose oder Bluthochdruck zurückzuführen. Auch Diabetes gehört zu den häufige Auslösern: Bei rund 35 bis 55 Prozent aller Betroffenen ist Zuckerkrankheit der Auslöser.

Psychische Ursachen für Erektionsstörungen

Wer dauerhaft unter Stress steht, darf sich nicht wundern dass es im Bett nicht mehr klappt. Permanente Anspannungen sind nämlich häufig mit Schuld daran, dass sich eine erektile Dysfunktion entwickelt. Mangelndes Selbstvertrauen und Depressionen sind ebenfalls psychologisch Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen.

Der Lebenswandel von Männern

Viele Fälle von erektiler Dysfunktion könnten rasch behoben werden, wenn sich Männer für einen gesünderen Lebensstil entscheiden. Übergewicht und Rauchen sind nämlich maßgeblich an der Entwicklung dieser Störung beteiligt. Beides beeinflusst nämlich den Blutstrom in den Venen und so auch in den Geschlechtsorganen. Außerdem kommt es dadurch zu einer Abnahme des männlichen Hormons.

Die Behandlung erektiler Dysfunktion

Erektile Dysfunktion tritt wie jetzt bekannt ist, in jedem Alter auf. Sie kann allerdings auch bei Alt und Jung behandelt werden. Zunächst einmal muss der Betroffene jedoch erkennen, dass tatsächlich ein Problem vorliegt. Als erster Schritt lohnt es sich, sämtliche Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden, auf ihre Nebenwirkungen zu überprüfen. Manche davon sind nämlich Auslöser von Potenzproblemen. Darüber hinaus lohnt sich der Umstieg auf einen gesünderen Lebensstil. Auch erektile Stütztabletten einzunehmen kann sich positiv auswirken.