Ungefähr 20-30% aller erwachsenen Männer leiden in irgendeiner Form an Potenzproblemen. Je fortgeschrittener die Altersstufen, desto stärker nimmt der Anteil jener Männer zu, die impotent sind oder mit dauerhaften Potenzproblemen zu kämpfen haben. Dabei sind Erektionsstörungen im Allgemeinen aber keineswegs unheilbare Leiden, die sich ausschließlich mit Medikamenten bekämpfen lassen. Potenzstörungen können unterschiedliche, medizinische wie auch psychische Ursachen haben. In erster Linie ist eine korrekte Diagnose wichtig, um die nächsten Schritte in Angriff nehmen zu können.

Wenn Sie mit Potenzproblemen zu kämpfen haben, können Sie sich je nach Diagnose mit unterschiedlichen Methoden beschäftigen, um aktiv dagegen vorzugehen, sodass Ihre Erektionsstörungen bald der Vergangenheit angehören.

Potenzprobleme und häufige Ursachen

Wer mit Potenzproblemen zu kämpfen hat, der sollte sich zunächst über die möglichen Ursachen im Klaren sein. Während im höheren Alter altersbedingte Erscheinungen zum Tragen kommen, so sind Erektionsprobleme in jüngeren Jahren meistens mit bestimmten unnatürlichen Ursachen in Verbindung zu bringen. Hier muss man in zweierlei Hinsicht an die Sache herangehen.

  • Medizinische / Organische Ursachen
  • Psychologische Ursachen

Wer seine Potenz steigern möchte, der benötigt in erster Linie eine fundierte Diagnose eines Arztes, denn mögliche organische Ursachen sind zu vielseitig, um sie von einem Laien beurteilen zu lassen. Beispiele für körperliche Leiden, die Auswirkungen auf die Potenz haben sind Diabetes und erhöhter Blutdruck, sowie starkes Übergewicht oder Beeinträchtigungen des Nervensystems. Auch ein Mangel an männlichem Hormon – vor allem in fortgeschrittenem Alter - sowie die Einnahme von starken Medikamenten können die Ursache sein. Vergangene Verletzungen bei Unfällen befinden sich ebenfalls auf der Liste. Von einer Selbstdiagnose ist absolut abzuraten. Ebenso sollte man keineswegs auf rezeptfreie im Internet erhältliche Mittel zurückgreifen, sondern immer erst den Rat eines Arztes einholen. Auch wenn es viele nicht hören wollen, so muss man Alkohol, Drogenkonsum und Rauchen ebenfalls negativ erwähnen, da diese die Gefäße beschädigen und die Durchblutung hemmen.

Auch psychologische Ursachen dürfen nicht einfach unter den Tisch gekehrt oder unterschätzt werden. Stress, sowohl beruflich als auch privat, Beziehungsprobleme, Leistungsdruck und Depressionen können dazu führen, dass ein Mann mit Potenzproblemen zu kämpfen hat.

Im schlimmsten Fall ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren, die aufeinander folgen, denn psychische Probleme entstehen oftmals im Zuge von organischen Leiden, die sich mit der Zeit langsam aber stetig aufbauen.

Mit der Medizin gegen Impotenz

Potenzpillen sollten aber auf jeden Fall nur nach ärztlicher Verschreibung in der Apotheke gekauft und eingenommen werden.

Immer wieder bestätigt sich, dass günstige und rezeptfreie Potenzpillen aus dem Internet keine entsprechenden oder völlig andere, unbekannte Wirkstoffe enthalten, die gesundheitsschädlich bzw. gefährlich sein können.

Aktivitäten gegen Impotenz

Alkohol steigert zwar die Lust nach Sex, beeinträchtigt jedoch die Manneskraft auf längere Sicht gesehen negativ. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte also vermieden werden. Nikotin wiederum zerstört die Gefäße und hemmt die Durchblutung im Körper, also auch im Penis.

Erektionsprobleme sind nicht nur unangenehm, sondern können die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Als Mann hat man jedoch unterschiedliche Optionen zur Auswahl, wenn es darum geht, effektiv gegen Potenzprobleme  vorzugehen. In manchen Fällen sind unüberwindbare Erkrankungen ein Hindernis, doch für den Großteil der Männer muss Impotenz keine lebenslange Diagnose darstellen.